Städtetag fordert bessere Sprachförderung für geflüchtete Kinder
Veröffentlicht von Jan Bredol am 25.10.2024
[Hannover] Für geflüchtete Kinder und Jugendliche muss es nach Willen des Niedersächsischen Städtetages eine verbesserte Sprachförderung geben. Der Spitzenverband fordert vom Land Niedersachsen, das Kontingent an Sprachförderstunden an Schulen zu erhöhen und auch während des Schuljahres neu dazukommende Schüler*innen zu berücksichtigen. Die Schulen stünden weiterhin vor erheblichen Herausforderungen, so Claudio Griese, Sprecher der Oberbürgermeisterkonferenz des Städtetages und Oberbürgermeister von Hameln. Das Erlernen der deutschen Sprache sei wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Integration. Viele Kommunen hätten aus der Not freiwillige Programme für den Spracherwerb gestartet, obwohl solche Programme nicht in den kommunalen Verantwortungsbereich fielen, so Griese. Das Land müsse auch im Interesse eines tauglichen Unterrichts für alle Schüler*innen aktiv werden.
