Gewerkschaft kritisiert Auslaufen pädagogischer Fachkräfte
Veröffentlicht von Lukas Iben am 14.10.2024
[Hannover] Die Gewerkschaft GEW und der Schulleitungsverband haben das Auslaufen der Verträge von rund 2.400 pädagogischen Mitarbeitern zum Jahresende als verantwortungslos kritisiert. Das berichtet nun die deutsche Presseagentur. Die Folgen seien gravierend und bedeuteten angesichts des zunehmenden Lehrkräftemangels eine zusätzliche Arbeitsverdichtung für das verbleibende Personal. Das niedersächsische Kultusministerium wies die Vorwürfe zurück: Der Anteil der pädagogischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Fachkräfte an den Schulen sei Schritt für Schritt gesteigert worden. Aktuell gebe es an den Schulen im Land rund 17.000 Beschäftigte aus der Schulsozialarbeit sowie pädagogische und therapeutische Fachkräfte, teilte das Ministerium mit. 2019 waren es demnach noch rund 11.300 Beschäftigte. Da es sich bei den Verträgen größtenteils um Minijobs handelt, würden außerdem umgerechnet nur 602 volle Stellen wegfallen.
