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IHKN sieht Grundsteuerreform als möglichen Kostentreiber

Veröffentlicht von Jan Bredol am 04.10.2024

[Hannover] Die niedersächsische Industrie- und Handelskammer (IHKN) sieht die Grundsteuerreform des kommenden Jahres als möglichen Kostentreiber. Viele Immobilieneigentümer*innen wüssten nicht, wie viel sie künftig zahlen müssten. Bisher habe fast keine Stadt oder Gemeinde in Niedersachsen den durch das Niedersächsische Grundsteuergesetz geforderten aufkommensneutralen Hebesatz oder den Hebesatz für das kommende Jahr berechnet, das gehe aus einer Umfrage der IHKN hervor. Sowohl Immobilieneigentümer*innen wie auch Unternehmen befürchteten oftmals einen deutlichen Anstieg. Schon vor der Grundsteuerreform hätten in den vergangenen Jahren zehn bis zwanzig Prozent der Kommunen ihre Hebesätze für die Grundsteuer erhöht. Die Entwicklung lasse befürchten, dass das von Seiten der Regierung formulierte Ziel einer aufkommensneutralen Reform verfehlt werde, so IHKN-Präsident Matthias Kohlmann.