Handlungsorientierte Sozialberichterstattung 2023 vorgestellt
Veröffentlicht von Jan Bredol am 02.10.2024
[Hannover] Das niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung hat im Rahmen eines Fachtages die diesjährige Handlungsorientierte Sozialberichterstattung vorgestellt. Die Auswertung legt für das Jahr 2023 den Fokus auf das Thema Armutsgefährdung im Alter, so das Ministerium. Demnach zeigten die Daten eine hohe Armutsgefährdung für Menschen im Alter über 65 Jahre, besonders armutsgefährdet seien Frauen. Die statistische Gefährdungsquote liege bei 20,4 Prozent, bei Männern sind es nur 14,9 Prozent. Auch die allgemeine Armutsgefährdungsquote von 17,9 Prozent sei deutlich zu hoch, so Christina Arbogast, Staatssekretärin im Sozialministerium. Die auffällige Betroffenheit von Frauen zeige die strukturelle Geschlechterungleichheit bei Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
