
Sorge vor Spionage an Offshore-Windparks
Veröffentlicht von Jan Bredol am 26.09.2024
[Berlin] Der Bundesverband Windenergie Offshore hat Sorgen bezüglich möglicher Spionage an deutschen Offshore-Windparks geäußert. Wie aus Recherchen des Projekts „Russian Spy Ships“ unter Beteiligung unter anderem des NDR, des WDR und der Süddeutschen Zeitung hervorgingen, spionierten russische Schiffe die kritische Infrastruktur in Nord- und Ostsee aus. Neben Offshore-Windparks seien davon auch innereuropäische Gaspipelines und Stromkabel betroffen. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Windenergie Offshore Stefan Thimm sagte gegenüber dem NDR, das bereite große Sorgen. Russland streue damit Unsicherheiten und wolle Investor*innen verunsichern. Es gebe laut Thimm Schutz- und Sicherheitskonzepte für die Anlagen, die exponierte Lage von Windkraftanlagen zum Teil 300 Kilometer vor der Küste mache eine Überwachung aber äußerst schwierig. Der Bund plant aktuell ein Gesetz zum Thema Schutz der kritischen Infrastruktur.
