
LAK kritisiert Rentenbeträge
Veröffentlicht von Arian Memeti am 23.01.2024
[Hannover] Die Landesarmutskonferenz Niedersachsen (LAK) kritisiert die aktuellen Rentenbeträge des Bundes. So sei laut der Landesarmutskonferenz die Rente zum Armutsrisiko geworden. Laut Berechnung des Statistischen Bundesamtes müssen mehr als sieben Millionen Rentner*innen in Deutschland monatlich mit weniger als 1.250 Euro netto auskommen. Im Jahr 2022 sei diese Summe auch exakt die Grenze für Einkommensarmut einer alleinlebenden Person in Deutschland. Klaus-Dieter Gleitze von der Landesarmutskonferenz Niedersachsen hebt hervor, dass mehr als 42 Prozent aller Rentenempfänger*innen davon betroffen sind. Dabei seien mehr als 5 Millionen der Betroffenen Frauen. Knapp eine Millionen Menschen arbeiten mit über 67 Jahren noch, davon 760.000 in Minijobs. Die LAK fordert daher vom Land unter anderem armutsfeste Renten, eine Erhöhung der Grundsicherung um 200 Euro im Monat sowie eine höhere Beitragsbemessungsgrenze.
Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade
