
Landesregierung und landwirtschaftliche Verbände appellieren an Bund
Veröffentlicht von Jan Bredol am 05.01.2024
[Hannover] Die niedersächsische Landesregierung hat gemeinsam mit fünf landwirtschaftlichen Verbänden einen Appell an die Bundesregierung gerichtet. Hintergrund sind die Pläne zur Erhöhung der Mineralölsteuer für Agrardiesel und zur erstmaligen Erhebung von Kfz-Steuern für landwirtschaftliche Fahrzeuge. In der gemeinsamen Erklärung der Landesregierung mit dem Landvolk Niedersachsen, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, dem Bund der Deutschen Milchviehhalter, der Landesvereinigung Ökologischer Landbau und der Vereinigung „Land schafft Verbindung“ wird auf eine drohende überdurchschnittliche Belastung von Landwirt*innen hingewiesen. Eine Weitergabe der erhöhten Kosten an den Einzelhandel sei nicht möglich, da die Preise für landwirtschaftliche Güter maßgeblich vom Weltmarkt geprägt seien. Die vom Bund geplanten Kürzungen würden sich somit unmittelbar auf die landwirtschaftlichen Betriebe auswirken.
