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Weniger HPV-Impfungen von Kindern und Jugendlichen

Weniger HPV-Impfungen von Kindern und Jugendlichen

Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 13.11.2023

[Hannover] Im vergangenen Jahr hat es in Niedersachsen weniger HPV-Impfungen von Kindern und Jugendlichen gegen Krebs gegeben. Wie die Krankenkasse DAK mitteilte, wurden 2022 insgesamt 31 Prozent weniger Kinder und Jugendliche gegen Krebs geimpft, der durch sexuell übertragbare Humane Papillomviren (HPV) ausgelöst werden kann.
Dabei handelt es sich vor allem um Gebärmutterhalskrebs und Mund-Rachen-Krebs. Der Rückgang in Niedersachsen ist dabei über dem Bundesschnitt von 25 Prozent. Das sei insgesamt ein schlechtes Zeichen für die Gesundheitsvorsorge der Kinder, so DAK-Landeschef Dirk Vennekold. Auch Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi nannte die Zahlen besorgniserregend. Es brauche eine bessere Information über die HPV-Impfungen. Der Rückgang der Impfungen, die sowieso im Vergleich mit anderen europäischen Ländern nicht besonders zahlreich gewesen seien, sei schwer zu erklären, so Thomas Fischbach, der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Foto: Techniker Krankenkasse