
IHK Nord fordert Finanzmittel für Gefahrenbeseitigung im Meer
Veröffentlicht von Lukas Iben am 14.08.2023
[Hamburg] Die IHK Nord fordert Niedersachsen dazu auf die Verordnungen für die Flächenberäumung von Munition im Meer anzupassen und Finanzmittel dafür bereitzustellen. Gegenwärtig darf Munition im Meer nur im Rahmen von Vorhaben oder bei Gefahr im Verzug geborgen werden. Der Norden müsse aber nun die notwendigen Schritte zum Schutz von Schifffahrt, Offshore-Aktivitäten, Tourismus sowie des Lebensraums Meer und der maritimen Ressourcen aktiv angehen, so die IHK Nord. In der deutschen Nordund Ostsee liegen laut dem Bundesumweltministerium rund 1,6 Millionen Tonnen konventionelle Munition, wie Granaten, Sprengbomben, Torpedoköpfe, Minen und Artilleriegeschosse.
Foto: Vera Preiss/ Radio Jade
