
Landvolk befürchtet Ernteschäden
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 22.06.2023
Die Trockenschäden auf den Feldern sind deutlich sichtbar, je nach Region mehr oder weniger. Das hat das Landvolk Niedersachsen mitgeteilt. Während Wintergetreide wie Weizen und Gerste sowie Winterraps relativ gute Startbedingungen gehabt hätten, litten sie nun unter der seit Mitte Mai anhaltenden landesweiten Trockenheit.
Sommerkulturen wie Hafer, Mais und Zuckerrüben stünden bisher gut, aber auch sie zeigten bereits Trockenschäden, insbesondere auf sandigen Standorten, so der Vorsitzende vom Ausschuss Pflanze im Landvolk Niedersachsen, Karl-Friedrich Meyer. Die Ernteprognosen für 2023 sind unsicher und hängen stark von zukünftigen Niederschlägen ab. Sollte es weiterhin nicht ausreichend regnen, drohen Ertragseinbußen bei wichtigen Kulturen wie Weizen, Gerste und Sommergetreide. Eine positive Auswirkung der Trockenheit sei aber ein verringerter Schädlings- und Krankheitsdruck, was dazu führe, dass weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssten.
Foto: Aaron Dickerhoff/ Radio Jade
