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Sie sehen das Watt bei Ebbe

Forscher*innen weisen Artenwandel im Wattenmeer nach

Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 08.03.2023

[Wilhelmshaven] Eine Studie von Forscher*innenn des Instituts Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven und der Universität Oldenburg zeigt, dass sich das Vorkommen von Schnecken, Muscheln, Krebsen und Würmern im Wattenmeer in den letzten 40 Jahren teils deutlich verringert hat.
Die Hauptursache dafür ist der seit den 1980er Jahren rückläufige Nährstoffeintrag. Der führe unter anderem zu einem Rückgang des Algenwachstums. Die Biomasse einiger Arten, wie dem Wattwurm, habe jedoch zugenommen, vermutlich aufgrund des Meeresspiegelanstiegs. Vier invasive Arten, die tolerant gegenüber höheren Temperaturen sind, sind seit den 1980er Jahren neu hinzugekommen, dazu gehört die Pazifische Auster. Die Studie ist im Fachjournal „Frontiers in Marine Science“ erschienen.

Foto: Sophie Saemann/ Radio Jade