
Rund 2.000 Betrugsfälle mit Corona-Hilfen
Veröffentlicht von Jan Bredol am 11.01.2023
[Hannover] In Niedersachsen haben die Staatsanwaltschaften seit Beginn der Corona-Pandemie in 1.940 Fällen Ermittlungen wegen Betrugs und Subventionsbetrugs mit den Hilfsprogrammen angestellt. Insgesamt richteten sich die Verfahren laut Justizministerium gegen mehr als 2.160 Beschuldigte. Die Statistik werde seit September des vergangenen Jahres nicht mehr fortgeführt, da es sich bei den Strafverfahren zunehmen um Altfälle handle. Die vorläufige Schadenssume belaufe sich auf rund 19 Millionen Euro, 773 Anklagen wurden gestellt, 548 Fälle sind rechtskräftig abgeschlossen.
Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade
