
Innenministerium rechnet mit weiteren Kriegsbombenfunden
Veröffentlicht von Jan Bredol am 02.01.2023
[Hannover] Das niedersächsische Innenministerium geht davon aus, dass die Zahl der gefundenen Weltkriegsbomben in den kommenden Jahren zunehmen wird. Grund seien viele Bauvorhaben etwa beim Schienennetz, dem Glasfaserausbau und den erneuerbaren Energien. Schon im Jahr 2021 gab es trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einen Anstieg bei den geborgenen Kampfmitteln. Wieviel Weltkriegsmunition sich noch in den Böden befindet, könne das Ministerium nicht sagen. Für den Bereich der Nord- und Ostsee allerdings wird allerdings von mehr als 1,6 Millionen Tonnen ausgegangen.
Foto: Maren Bruns / Radio Jade
