
„Goldjunge“ aus Schortens muss endgültig ins Gefängnis
Veröffentlicht von Radio Jade am 14.07.2022
[Schortens] Der unter dem Pseudonym „Goldjunge aus Schortens“ bekannte Falschgoldhändler muss für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Er hatte im Internet angebliche Goldbarren verkauft und nur klein mit dem englischen Fachbegriff „plated“ darauf hingewiesen, dass die Barren nicht aus massivem Echtgold bestanden. Der Angeklagte war in mehren Prozessen verurteilt worden. Nun hat der Bundesgerichtshof auch die Revision verworfen. Zurzeit bereitet das Osnabrücker Landgericht zudem ein weiteres Verfahren gegen den Falschgoldhändler vor. Dabei geht es um den Vorwurf, der Schortenser habe einem Unternehmer auf dem Parkplatz des Osnabrücker Zoos 57 falsche Goldbarren für 76.000 Euro verkauft.
Bild: Sang Hyun Cho
