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Naturschutzverbände wollen gegen LNG-Beschleunigungsgesetz juristisch vorgehen

Naturschutzverbände wollen gegen LNG-Beschleunigungsgesetz juristisch vorgehen

Veröffentlicht von Lukas Iben am 19.05.2022

[Wilhelmshaven] Die Naturschutzverbände NABU, BUND und WWF wollen juristisch gegen den Baustart von LNG-Terminals am Standort Wilhelmshaven vorgehen. Das verkündeten die Verbände nun gemeinsam. Es handele sich um eine überdimensionierte und klimaschädliche Planung, so der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt. Außerdem seien im Gesetzentwurf keine Anforderungen an die Betreiber*innen von LNG-Terminals enthalten, diese auf Wasserstoff auszurichten. Das geplante LNG-Terminal in Wilhelmshaven soll eine Kapazität von zunächst 8 Milliarden und künftig mindestens 22 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr haben.