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Krabbenfischerei wird von steigenden Kraftstoffpreisen getroffen

Krabbenfischerei wird von steigenden Kraftstoffpreisen getroffen

Veröffentlicht von Jan Bredol am 16.03.2022

[Cuxhaven] Auch die Krabbenfischerei ist momentan von den im Zuge des Krieges in der Ukraine steigenden Preisen für Kraftstoff betroffen. Wie Dirk Sander, der Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer gegenüber Radio Jade sagte, sei der Preis zwischenzeitlich von sonst 50 Cent pro Liter auf 1,50 Euro pro Liter angestiegen.
Der Preis sei mittlerweile wieder gefallen, sei aber immer noch doppelt so hoch wie vor dem Krieg. Für viele Krabbenfischer*innen sei es laut Sander bald nicht mehr wirtschaftlich, ihre Schiffe zu betreiben. Eigentlich waren große Hoffnungen in das Jahr 2022 gesetzt worden, nachdem sich schon der Brexit und die Corona-Pandemie auf den Betrieb ausgewirkt hatten. Nun würden viele Schiffe nur noch mit dem Kraftstoff betrieben, der noch im Tank sei. Eine Auswirkung auf den Krabbenmarkt erwartet Dirk Sander derweil nicht. In Dänemark und den Niederlanden sind die Kraftstoffpreise noch rund 20 Cent niedriger als in Deutschland. Die Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer vertritt rund 100 Betriebe zwischen Sylt und dem ostfriesischen Ditzum.