
Kultusminister mit Unterrichtsversorgung unzufrieden
Veröffentlicht von Jan Bredol am 24.02.2022
[Hannover] Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat sich in einer gestrigen (23.02.) Rede im Landtag mit der Unterrichtsversorgung im Land unzufrieden gezeigt. Der erreichte Stand der Unterrichtsversorgung könne nicht losgelöst von den besonderen Herausforderungen der vergangenen beiden Jahre beurteilt werden. Die Versorgungsquote von 97,4 Prozent sei aber nicht zufriedenstellend, auch wenn erneut mehr Lehrkräfte eingestellt werden konnten, als aus dem Berufsleben ausgeschieden sind. Die Erteilung des Pflichtunterrichts sei dabei rechnerisch zwar mehr als gesichert, Schule gehe über diesen Pflichtunterricht aber hinaus. Investitionen in die Qualität von Schule seien deshalb gut und richtig, ebenso wie das Aktionsprogramm „Startklar in die Zukunft“, mit dem rund 1.400 Pädagogische Mitarbeiter*innen zusätzlich eingestellt werden. Weitere 700 Beschäftigungsmöglichkeiten hätten über das das Sonderbudget der Schulen realisiert werden können.
