
Schutzgemeinschaft Nordseeküste fordert Folgen nach Havarie
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 07.02.2022
[Varel/Wangerooge] Nachdem das Containerschiff „Mumbai Maersk“ in der vergangenen Woche vor Wangerooge havariert ist, fordert die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste jetzt Konsequenzen. Es müssten dringend Lösungen gesucht werden, mit denen das immer noch weiter wachsende Gefährdungspotential durch große Containerschiffe zumindest reduziert werden könne, so der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft und Bürgermeister von Varel Gerd-Christian Wagner. Wagner fordert im Namen der Schutzgemeinschaft Nordseeküste die Bundesregierung auf, schnell Möglichkeiten zu finden, wie die Nordseeküste vor Havarien geschützt werden könne. Denn ein havarierendes Schiff wie die Mumbai Maersk könne schon allein das Leben und die Wirtschaft an der Nordseeküste zerstören, so Wagner weiter. Das Schiff war in der Nacht zu Donnerstag vor Wangerooge auf einer Sandbank auf Grund geraten und konnte erst in der Nacht zu Freitag freigeschleppt werden. Wie es zu der Havarie des knapp 400 Meter langen Containerriesens kommen konnte, ist noch unklar.
Foto: Sophie Saemann/ Radio Jade
