
IG Metall fordert Folgen für Relativierung von NS-Verbrechen bei Demonstrationen
Veröffentlicht von Radio Jade am 27.01.2022
[Hannover] Die IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt fordert relativierende Vergleiche der Verbrechen der Nationalsozialisten zu sanktionieren. Anlässlich des heutigen (27.01.) Tages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert auch die IG Metall an die Opfer und betont die gesellschaftliche Verantwortung, die Erinnerungen aufrecht zu erhalten, so Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. Besonders bei Demonstrationen fielen rechtes Gedankengut und Vergleiche mit der NS-Zeit immer wieder auf. Das sei kein Zeichen der Meinungsfreiheit, sondern eine Straftat, so Gröger. Es müsse harte Konsequenzen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus geben.
Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade
