
Reimann sieht keine Interessenkonflikte bei neuem Job
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 12.08.2021
[Hannover] Die ehemalige Gesundheitsministerin Carola Reimann von der SPD sieht keine Interessenskonflikte bei ihrer neuen Stelle. Sie soll zum 1. Januar Bundesvorstand der Krankenkasse AOK werden. Die 53-Jährige war im März aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Sie hat jetzt gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung gesagt, beim AOK-Bundesverband handle es sich nicht um ein Unternehmen aus der freien Wirtschaft, sondern um den öffentlich-rechtlichen Sektor. Im Moment prüft die niedersächsische Staatskanzlei den Wechsel. Das niedersächsische Ministergesetz sieht vor, dass ehemalige Kabinettsmitglieder der Landesregierung anzeigen müssen, wenn sie innerhalb von 18 Monaten nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt eine Beschäftigung außerhalb des öffentlichen Dienstes aufnehmen wollen.
Foto: AOK
