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Landwirt*innen und Land erzielen Kompromiss zur Düngeverordnung

Landwirt*innen und Land erzielen Kompromiss zur Düngeverordnung

Veröffentlicht von Radio Jade am 03.02.2021

[Hannover] Landwirt*innen und Landesregierung haben einen Kompromiss im Streit um schärfere Düngeregeln erzielt. Das haben Agrarministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf Lies jetzt in Hannover mitgeteilt. Demnach soll die Ausweisung der roten Gebiete, in denen wegen einer erhöhten Nitratbelastung des Grundwassers besondere Einschränkungen gelten, überarbeitet werden. Künftig soll die Belastung des Grundwassers differenzierter und örtlich präziser erfasst werden. Beschränkungen für Landwirt*innen sollen nach einem vereinbarten Positionspapier künftig dem Verursacherprinzip folgen. Das ist eine Leitlinie in der Umweltpolitik, nach der diejenigen die Kosten der Umweltbelastung und Umweltverschmutzung zu tragen haben, von denen sie verursacht wurde. Bis März 2022 soll die Regionalisierung landesweit abgeschlossen sein. Nach der letzten Anpassung galten 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Niedersachsen als rote, mit Düngemitteln belastete Gebiete, zuvor waren es 39 Prozent.