
Keine Konsequenzen für Lehrer*innen nach Spanien-Urlaub
Veröffentlicht von Radio Jade am 19.08.2020
[Hannover] Lehrer*innen in Niedersachsen müssen keine dienstlichen Konsequenzen fürchten, wenn sie aufgrund eines Aufenthalts in Spanien nicht direkt nach Ferienbeginn zur Schule erscheinen. Das sagte der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Bei Lehrkräften, die wissentlich in ein Risikogebiet gereist seien, sei die Lage aber anders. Risiko und die Konsequenzen trügen sie selbst. Diese könnten bis hin zum Verdienstausfall führen, wenn eine Arbeit im Homeoffice nicht möglich sei, so Tonne. Spanien war erst vor kurzem wieder zum Risikogebiet erklärt worden, daher ist die Lage hier anders, da Urlauber*innen von der Entscheidung überrascht wurden.
