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Zu sehen ist das Logo des Landgericht Oldenburg.

Strafe für Falschaussage

Veröffentlicht von Radio Jade am 10.07.2019

[Varel] In Varel ist ein 69-Jahre alter Mann zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro verurteilt worden. Dieses Urteil ist nun vorm Oldenburger Landgericht in der zweiten Instanz bestätigt worden. Wie das Jeversche Wochenblatt berichtet, hatte der Angeklagte fälschlicherweise behauptet, von den Beamten auf der Polizeiwache in Varel grob behandelt worden zu sein. So gab er an, auf der Wache von einem Polizisten durch den Flur gezogen worden zu sein und klagte wegen Körperverletzung. Laut Aussagen der Polizisten und weiterer Zeugen stellte sich aber heraus, dass der Mann beim besagten Vorfall bei einem Verhör eines Familienangehörigen immer wieder störte. Deshalb wurde er auf den Flur geschickt und schimpfte dort weiter. Zudem schlug er mit seinen Gehhilfen um sich und traf dabei fast den Kopf eines Beamten. Das Gericht kam deshalb zu dem Schluss, der Mann habe den Polizisten zu Unrecht bezichtigt.

Bildquelle: Landgericht Oldenburg