
Möller sieht Probleme im Marinearsenal nicht gelöst
Veröffentlicht von Radio Jade am 02.04.2019
[Wilhelmshaven/Berlin] Die SPD-Bundestagsabgeordnete aus der Region Siemtje Möller hat noch einmal die Pläne des Bundesverteidigungsministeriums für das Marine-Arsenal in Wilhelmshaven kritisiert. In einer Pressemitteilung betonte sie, wer von Entwarnung spreche, habe das Problem nicht erkannt. Denn das Ministerium halte immer noch den Managementanteil aus dem Marinearsenal herausnehmen und nach Koblenz verlegen. Damit wird entgegen der Behauptungen nicht Wilhelmshaven gestärkt, sondern eine Vielzahl an zusätzlichen und unnötigen Problemen geschaffen", so Möller. Dies seien, so die Abgeordnete unter anderem neue Zuständigkeiten und Abläufe, das Schrumpfen des Arsenals auf eine reine Reparaturwerkstatt sowie die Stärkung der zentralen Zuständigkeit in Koblenz. Wenn man die Nutzung an der Küste stärken will, dann muss doch zumindest die Verantwortungsebene, also die Projektleitung, an die Küste verlegt werden. Die verbleibt aber nach den Plänen weiterhin in Koblenz. Für Möller ist das Marinearsenal damit das Bauernopfer in dem gesamten Aufhebens rund um die Probleme mit dem Segelschulschiff Gorch Fock.
