
Ursache für Salmonellen im Futtermais noch unklar
Veröffentlicht von Bente Hoeft-Heyn am 28.03.2019
[Neuharlingersiel/Oldenburg] Nachdem rund 6000 Schweine in einem Mastbetrieb in Neuharlingersiel und Neuenburg mit Salmonellen vergiftet worden sind, ist nach wie vor unklar, wie die giftigen Stoffe und Bakterien in den Futtermais gelangen konnten. Wie das Jeversche Wochenblatt berichtet, wurde der Futtermais im Hafen von Brake vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (kurz Laves) untersucht. Die Probe war demnach unauffällig. Bei einer Probe, die auf dem betroffenen Hof genommen wurde, wurden hingegen Salmonellen und auch Schimmelpilze festgestellt. Deshalb geht das Laves laut des Berichts davon aus, dass es sich um eine betriebsinterne Problematik handelt. Weitere Fälle gäbe es nicht. Die rund 6000 vergifteten Schweine sollen jetzt getötet werden. Der betroffene Landwirt hat angekündigt, den Betrieb aufzugeben.
