
Angeklagte weisen Schuld von sich
Veröffentlicht von Radio Jade am 19.03.2019
[Oldenburg/Wilhelmshaven] Im Untreue-Prozess gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Reinhard-Nieter-Krankenhaus Jörg Brost, dem ehemaligen Oberbürgermeister Eberhard Menzel und drei ehemalige Ratsmitglieder haben alle Beschuldigten die Schuld von sich gewiesen. Dies gaben sie gestern (18.03.) Medienberichten zufolge bei der Verhandlung vor dem Oldenburger Landgericht an. Der ehemalige Oberbürgermeister sprach von einer mehrjährigen „politischen und öffentlichen Verfolgungsjagd“ gegen Brost. Menzel selbst hätte seiner sozialen Verantwortung gegenüber einem Beschäftigten, der über 30 Jahre das RNK geführt hat Rechnung tragen wollen. Im Prozess geht es um angeblich überhöhte Ruhestandsregelungen des ehemaligen Geschäftsführers Brost. Dieser war vor Erreichen der Altersgrenze ausgeschieden, soll danach aber weiterhin 18.000 Euro monatlich bekommen haben. Am kommenden Dienstag (26.03.) könnte das Urteil gesprochen werden.
