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Das Landgericht Oldenburg von außen.

Aufsichtsgremien erhielten keine Vertragsdetails

Veröffentlicht von Radio Jade am 19.02.2019

[Wilhelmshaven/Oldenburg] Im Prozess gegen den Ex-Klinikchef Jörg Brost und dem ehemaligen Oberbürgermeister Eberhard Menzel, hat nun die ehemalige FDP-Ratsfrau Susanne Baumeister ausgesagt. So sollen die die Mitglieder der Aufsichtsgremien  des ehemaligen Reinhard-Nieter-Krankenhauses trotz häufiger Nachfragen keine Kenntnis über detaillierte Vertragsinhalte der Anstellungsverträge Brosts erhalten haben. So fehlten sowohl die Details des Anstellungsvertrages als Leiter des RNK-Eigenbetriegens GmbH von 1998, als auch der Vertrag als Geschäftsführer der gGmbH von 2004, berichtet die WZ.  Baumann war eine von drei Ratsleuten, die gegen den so genannten „goldenen Handschlag“ zum Vorzeitigen Ausscheiden des Ex-Klinikdirektors gestimmt habe. Jörg Brost und Ebehanrd Menzel müssen sich vor dem Landgericht Oldenburg verantworten, da Brost nach Ausscheiden weiterhin monatliche Zahlungen von 18.000 Euro bekommen hat.

Foto: Fabian Metzner