
Bereitschaftsdienst soll bekannter werden
Veröffentlicht von Radio Jade am 19.09.2018
[Hannover] Angesichts überlasteter Notaufnahmen in vielen Kliniken will die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) den ärztlichen Bereitschaftsdienst bekannter machen. Die Rufnummer 116 117 müsse genauso geläufig werden wie die Notrufnummer 112, teilte die KVN mit. Bisher kenne aber nur jeder Zweite die Nummer, unter der Patienten den Standort der nächsten Bereitschaftsdienstpraxis erfahren und beraten werden können. Laut KVN könnte der ärztliche Bereitschaftsdienst zum Beispiel bei Fieber über 39 Grad, anhaltendem Brechdurchfall oder akuten Rücken- oder Bauchschmerzen angerufen werden. Wer sich krank fühlt, aber nicht sofort Hilfe benötigt, sollte am nächsten Werktag zum Hausarzt gehen. Der Rettungsdienst unter 112 sei zum Beispiel bei Herzbeschwerden, nicht stillbaren Blutungen oder Krampfanfällen zu alarmieren. Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung
