
Arbeitskreis will Synagoge virtuell nachbauen
Veröffentlicht von Radio Jade am 12.07.2018
[Jever] Der Arbeitskreis Gröschler-Haus will die zerstörte Synagoge in Jever mit einer virtuellen 3D-Rekonstruktion wieder aufleben lassen. Wie das Jeversche Wochenblatt berichtet, will der Arbeitskreis das Vorhaben durch den Verkauf von Klinkersteinen mit dem Abbild der Synagoge darauf finanzieren. Etliche der Steine seien bereits verkauft, so der Arbeitskreis. 25.000 Euro würden benötigt. Vorbild für die Idee ist ein bereits existierendes Rekonstruktionsprojekt in Aschaffenburg. Besucher könnten die Synagoge dann mit einer 3D-Brille virtuell begehen. Die handgroßen Klinkersteine zur Finanzierung des Projektes können in der Großen Wasserpfortstraße 19 erworben werden. Dort war das jüdische Gotteshaus 1880 errichtet und 1938 von den Nationalsozialisten zerstört worden.Foto: Jochen Schlüter
