
„Lifeline“-Flüchtlinge sollen teilweise nach Niedersachsen
Veröffentlicht von Radio Jade am 28.06.2018
[Hannover] Die Niedersächsische Landesregierung ist dazu bereit, eine begrenzte Anzahl von den Mittelmeer-Flüchtlingen an Bord der „Lifeline“ aufzunehmen. Anschließend könnten diese ihr Asylverfahren in Niedersachsen betreiben. Allerdings erfolge die Aufnahme nur für Personen, die ihre Herkunft und Identität auf irgendeine Art belegen können, so Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius in einer Pressemitteilung. Allerdings muss dafür Deutschlands Innenminister Horst Seehofer grünes Licht geben. Dieser hatte aber in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Bundestagsinnenausschusses nach Angaben von Ausschussmitgliedern gesagt, die deutsche Crew der „Lifeline“ müsse zur Rechenschaft gezogen werden. Das Rettungsschiff ist gestern (27.06.) Abend nach sechstägiger Blockade im Mittelmeer mit 230 Flüchtlingen und 17 deutschen Besatzungsmitgliedern in den Hafen von Valletta in Malta eingelaufen.Bildquelle: mission-lifeline.de
