
Minister-Gipfel wegen Wolf-Problematik
Veröffentlicht von Radio Jade am 05.06.2018
[Bremen/Hannover/Berlin] Ab morgen (06.06.) werden sich Deutschlands Umweltminister für drei Tage in Bremen treffen. Dort wollen Länder und Bund beraten, wie künftig mit der Wolfspopulation verfahren werden soll. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies plädiert für das französische Modell, dessen nach jährlich 40 Wölfe geschossen werden dürfen. Wie die Nordwest Zeitung schreibt, schlage das aus 19 Verbänden aus dem ländlichen Raum bestehende Bündnis „Aktionsbündnis Forum Natur „ eine Regulierung des Wolfbestandes vor. Begründung ist, dass der Schutz des Menschen eindeutig Priorität vor der Ausbreitung des Wolfes haben müsse. Derzeit gebe es mehr als 1.000 Wölfe in Deutschland, durch deren Risse Weidetierhalter finanziell geschädigt werden. Diese fordern bereits dann eine Entschädigung, wenn ein Wolfsriss nicht ausgeschlossen werden könne. Bisher muss bewiesen werden, dass ein Wolf das Nutztier getötet hat.Foto: Christoph Bosch
