
Wilhelmshavener bleibt in der Psychiatrie
Veröffentlicht von Radio Jade am 24.01.2018
[Oldenburg/Wilhelmshaven] Der Mann, der im vergangenen Juli in einem Wilhelmshavener Behindertenwohnheim eine Mitbewohnerin erstochen hat, wird endgültig in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Das hat gestern (23.01.) die Oldenburger Schwurgerichtskammer entschieden, berichtet die Wilhelmshavener Zeitung. Der 44-jährige Beschuldigte konnte für die Tat an sich nicht bestraft werden, da er in seiner geistigen Entwicklung stark zurück geblieben ist. Ein Psychiater hatte ausgeführt, dass der Mann diesbezüglich einem Dreijährigen gleichzustellen sei. Der Beschuldigte war nach der Tat wie selbstverständlich zum Essen im Heim erschienen, da er nicht ansatzweise begriffen habe, was geschehen war. Da der Psychiater ausführte, dass solche Taten wieder zu erwarten seien, muss der Mann in die geschlossene Psychiatrie.
