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Lesungen über "Verbrannte Bücher" in Friesland

Veröffentlicht von Jan Bredol am 21.07.2026

Wohl kaum ein literarisches Zitat hat sich im 20. Jahrhundert als so prophetisch bewiesen wie dieser Satz aus Heinrich Heines Tragödie „Almansor“ von 1823: „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende Menschen“. Unter Herrschaft der Nationalsozialisten sollte sich das bewahrheiten. Nachdem im Jahr 1933 die ersten Bücherverbrennungen stattfanden, folgten später bekanntermaßen die Massenmorde an Juden, Sinti, Roma, Kommunisten und Sozialisten, Menschen mit Behinderungen, Homosexuellen, Zeugen Jehovas und vielen weiteren Gruppen. An die „Verbrannten Bücher“, mit denen es losging, erinnert im August eine Reihe von Lesungen. Jan Bredol hat mit André Jäger, dem Vorsitzenden des DGB-Kreisverbandes Friesland, der die Lesungen veranstaltet, darüber gesprochen und zunächst nach dem „Arbeitskreis Gedenken“ gefragt.

Weitere Lesungen über „Verbrannte Bücher“ sind also durchaus im Bereich des Möglichen. Erst einmal gibt es die beiden, die schon angesetzt sind. Zunächst am 6. August um 18:30 Uhr im Garten der Weberei in Varel, am 13. August dann um 19 Uhr im Heimathuus in Zetel.