
Bundeswirtschaftsministerium fördert Machbarkeitsstudie für regionales Wärmenetz
Veröffentlicht von Karsten Hoeft am 03.06.2026
Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 treibhausgasneutral zu sein. Für die Abkehr von fossilen Energieträgern spielt die Neugestaltung der Wärmeversorgung eine wichtige Rolle. Die erfolgt nämlich aktuell bei uns in der Region noch zu über 90% über Gas und Öl. Deshalb sind die 95 Mittel- und Oberzentren Niedersachsens seit 2022 gesetzlich zur Wärmeplanung verpflichtet – seit vergangenem Jahr gilt das auch für die Einheits- und Samtgemeinden des Landes. Da geht es nicht nur um die vermehrte Nutzung von Wärmepumpen, sondern auch um mögliche Wärmenetze. An der Stelle kommt hier in der Region der in Sande entstehende Wasserstoffpark Friesland ins Spiel, denn dort wird reichlich Prozesswärme anfallen. Wie die genutzt werden kann, soll nun eine mit Bundesmitteln geförderte Studie prüfen. Darüber haben wir mit Maximilian von Wedel von Friesen Elektra gesprochen, die die Studie beauftragt:
Foto: Andreas Burmann
