
Theaterkritik: "Mephisto"
Veröffentlicht von Jan Bredol am 10.03.2026
Unter den künstlerisch tätigen Familien tat sich im 20. Jahrhundert besonders die Familie Mann hervor. Da ist natürlich Thomas Mann mit seinen Großwerken „Buddenbrooks“ und „Der Zauberberg“. Sein älterer Bruder Heinrich schuf mit „Der Untertan“ die feste Vergleichsgröße für Satiren über das Kaiserreich und mit „Professor Unrat“ ein weiteres satirisches Werk, dessen Verfilmung als „Der blaue Engel“ die Karriere von Marlene Dietrich in Gang setzte. Und Thomas’ Sohn Klaus Mann veröffentlichte 1936 im niederländischen Exil den Roman „Mephisto“, dessen Theaterfassung vergangenen Samstag (07.03.) Premiere am Stadttheater Wilhelmshaven feierte. Jan Bredol hat sich die Aufführung angesehen.
„Mephisto“ nach dem Roman von Klaus Mann hat am Samstag (07.03.) Premiere an der Landesbühne Niedersachsen Nord gefeiert. Das nächste Mal wird es im Stadttheater Wilhelmshaven am 31. März aufgeführt und auch in den Spielstätten in der Region wird das Stück in nächster Zeit gegeben.
Foto: Volker Beinhorn / Landesbühne Niedersachsen Nord
