
Ehrensamtliche Bildungs- und Erinnerungsarbeit im Gedenkkreis Wehnen
Veröffentlicht von Karsten Hoeft am 04.03.2026
Auf dem Gelände der heutigen Karl Jaspers-Klinik steht ein kleines Haus mit kreuzförmigem Grundriss und einer roten Klinkerfassade. Seit 1890 diente es der Heil- und Pflegeanstalt Wehnen als Leichenhalle. Heute ist sie der Ort der Gedenkstätte für die dort in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes über 1.500 ermordeten Patienten. Betrieben wird sie vom Gedenkkreis Wehnen e.V., mit dessen Vorsitzen, dem Historiker Ingo Harms wir uns über diese Arbeit unterhalten haben.
Es gibt jeweils am letzten Freitag des Monats um 16:00 eine feste öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Wehnen. Dafür wird um eine verbindliche Voranmeldung gebeten. Zur Vorbereitung empfehlen wir den Besuch der Website des Gedenkkreises, wo Sie unter anderem auch einen kostenlosen Audioguide finden.
