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Instandsetzung der Seeschleuse geht voran

Instandsetzung der Seeschleuse geht voran

Veröffentlicht von Karsten Hoeft am 27.02.2026

Jedes Schiff, dessen Weg von der Nordsee in den Inneren Hafen, den Ems-Jade-Kanal oder das Marinearsenal führt, muss durch die ehemals zweitgrößte Seeschleuse der Welt, die Vierte Einfahrt. Deren Bau wurde 1936 begonnen, der eigentliche Betrieb der zwei Kammern begann aber erst mit dem Wiederaufbau der Marine in den frühen Sechzigerjahren. Bereits um das Jahr 2000 war die Betriebsfestigkeit der vier Tore dann nicht mehr gegeben. Der Bundesrechnungshof drängte darauf, anstelle von vier Toren nur eines neu bauen zu lassen. Dieses in den Niederlanden gefertigte sogenannte Hollandtor sollte dann die Instandsetzung der vorhandenen Tore im Rotationsprinzip ermöglichen. Soweit der Plan, dessen Umsetzung auf etliche Hürden stieß. Nun, im Jahr 2026 ist die Ertüchtigung des ersten der vier alten Schleusentore fast abgeschlossen. Vor dem Nautischen Verein Wilhelmshaven gab Dirk Eickmeyer vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee einen Überblick über den Sachstand. Er ist dort Fachbereichsleiter für Ersatzinvestitionen und schildert die Hemmnisse des Projektes:

Die lange Geschichte der Seeschleusen-Instandsetzung wird um ein wichtiges Kapitel fortgesetzt, wenn Mitte des Jahres die Ausschreibung zum Neubau dreier Schleusentore erfolgt. Vorher gibt es aber Ende März erstmal noch spektakuläre Bilder, wenn der Schwimmkran Gulliver das überholte Schleusentor vom Hebeponton in das Arsenal verlegt.