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Auf dem Foto sind die Schüler*innen des Seminarfachs

„Zeichne was du siehst“ im Küstenmuseum

Veröffentlicht von Katharina Hotes am 30.01.2026

Eine jüdische Künstlerin aus Prag, die die Shoa überlebt hatte, hatte während ihrer Gefangenschaft in Theresienstadt über hundert Bilder gemalt. Von allen Dingen, die sie dort zu Gesicht bekam. Originalgetreue Drucke dieser Bilder sind nun ab dem 5. Februar im Küstenmuseum zu sehen. Im Seminarfach „Kinder ohne Zukunft“ haben die Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums unter der Leitung von Dr. Wiebke Endres die Ausstellung geplant. Katharina Hotes hat mit der Kursleitung Wiebke Endres und zwei Schülerinnen gesprochen: 

Helga Hošková-Weissová hat nach ihrer Befreiung im Mai 45 in Prag Kunst studiert und als Künstlerin gearbeitet. Die Bilder, die in ihrer Gefangenschaft entstanden, hielt sie lange zurück, denn „es bestand kein Interesse“. 1989 wurde sie von einer Schule in Niedersachsen eingeladen von ihrer Vergangenheit zu erzählen und nahm die Bilder kurzerhand mit, um sie zu zeigen. Daraufhin entstand der Bildband „Zeichne was du siehst“ und Ihre Werke wurden seitdem weltweit ausgestellt.