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Die Fassade des GröschlerHauses, Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region. Das Gebäude ist ein Rotklinkerbau mit Schaufenstern, neben der Eingangstür hängt der Namensschriftzug der Institution auf einem weißen Schild. Im Schaufenster daneben ist eine historische Abbildung der inzwischen zerstörten jeverschen Synagoge zu sehen.

Programm des Gröschlerhaus zum Ende des zweiten Weltkriegs

Veröffentlicht von Radio Jade am 22.04.2025

Anfang Mai jährt sich die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht und damit das Ende des 2. Weltkrieges zum 80. Mal. Das Jeversche Gröschler Haus bietet aus diesem Anlass drei Veranstaltungen an, die sich mit dem Krieg und den Opfern des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Der Auftakt der Reihe ist bereits am 23.04.2025. Womit es da losgeht, erzählt Hartmut Peters vom Gröschler Haus.

Die Filmvorstellung beginnt am 23.04.2025 um 19 Uhr, Einlass ist schon eine halbe Stunde vorher. Am Folgetag geht es dann mit einem Vortrag von Peters weiter. 

Dieser Vortrag findet am Donnerstag, den 24.04.2025 um 19 Uhr im Schloss der Stadt Jever statt. Kurz vor dem Jahrestag gibt es dann noch eine Spurensuche zur polnischen Besatzungszeit im Raum Friesland/Wilhelmshaven. Dazu zeichnet der polnische Historiker Warzecha die Entstehungsgeschichte der 1. Polnischen Panzerdivision und ihren Weg in den Nordwesten Deutschlands nach. Hartmut Peters widmet sich der kurzen polnischen Besatzungszeit im Raum Friesland/Wilhelmshaven. Ergänzt werden die Vorträge durch die Original-Filmaufnahmen „Droga do Wilhelmshaven“ vom April/Mai 1945, die auch die Besetzung von Wilhelmshaven am 6. Mai 1945 zeigen. Start ist am 07. Mai 2025 um 17 Uhr im Wilhelmshavener Stadtarchiv.