
Friesland startet wieder Spendensammlung für Kriegsgräber
Veröffentlicht von Lukas Iben am 12.11.2021
[Jever] Am Sonntag (14.11) ist der bundesweite Volkstrauertag. Dabei wird an die vielen Kriegstoten und Opfer aller Nationen gedacht. Viele der deutschen Gräber haben keine direkten Personen mehr, die die Ruhestätten pflegen können. Dafür gibt es den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge. Der Volksbund ist dabei zu 90% von Spenden abhängig, deshalb werden jährlich auf den Straßen Gelder gesammelt. Im vergangenen Jahr war dies aber auf Grund der Corona-Pandemie nicht möglich und auch Spenden von Daueraufträgen gehen zurück, erklärt die stellvertretende Landrätin Frieslands, Marianne Kaiser-Fuchs.
Neben den Dauerspenden kommt eigentlich nur noch Geld durch die jährlichen Haus- und Straßensammlungen in die Kassen des Volksbundes. Deshalb wird in diesem Jahr auf ein besonders gutes Ergebnis gehofft. Denn die Aufgabe der Kriegsgräberfürsorge bleibt weiterhin wichtig, dazu Marianne Kaiser-Fuchs.
Von Dienstag bis Donnerstag werden in vielen Orten in Friesland auf den Straßen und vor einigen Supermärkten Spenden gesammelt. Dabei wird natürlich auch auf ein Hygienekonzept geachtet, damit die freiwilligen Helfer*innen sicher bleiben, erklärt Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers.
Das Objektschutzregiment der Luftwaffe Friesland war bereits in vorherigen Jahren an der Spendensammlung beteiligt. Es sei auch ein sehr persönliches Interesse bei der Aktion mit zu helfen, sagt Oberst Marc Vogt vom Objektschutzregiment der Luftwaffe Friesland.
Die diesjährige Haus- und Straßensammlung für den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge wird in Friesland vom 16. bis zum 18. November laufen. Dabei wird auf viel Bereitschaft von den Bürger*innen gehofft.
Foto: Lukas Iben / Radio Jade
