I Don’t Know How But They Found Me: Razzmatazz

Im Englischen gibt es den Ausduck “cheesy”, dessen wörtliche Übersetzung “käsig” nicht immer in die richtige Richtung führt. Es kann auch etwas bezeichnen, das kitschig, nicht authentisch und übertrieben ist. Das muss aber nicht unbedingt negativ gemeint sein. Für diese Band ist der Begriff wie gemacht. Die Synthesizer klingen billig und künstlich, dazu kommen noch gnadenlose Handclaps und wenn dann noch der überdrehte Gesang durch die Achtizigerjahre-Effektmühle gedreht wird, fehlt nur noch das Saxophonsolo, um vom Kopfschütteln ansatzlos ins Mitwippen überzugehen. Ein Volltreffer – Razzmatazz ist das beste Dabütalbum des Jahres.

Leave Me Alone
Indoctrination
Mad IQs
Nobody Likes The Opening Band
New Invention
From The Gallows
Clusterhug
Sugar Pills
Kiss Goodnight
Lights Go Down
Need You Here
Door
Tomorrow People