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Jahresfazit der WTF

Das Pumpwerk, die Stadthalle, die Kunsthalle, das Küstenmuseum, das JadeWeserPort-InfoCenter, das Wochenende an der Jade, der Wilhelmshaven Sailing Cup, das Pumpwer Open Air, das BallonMeeting, die Lange Nacht der Kultur und und und. Das alles gehört in den Zuständigkeitsbereich der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit GmbH. Was nun nach einer Menge Arbeit klingt, ist es auch. Bei einem gleich bleibenden Mitarbeiterstand wird die Arbeit der WTF immer vielfältiger. Das war ein Thema des gestrigen Pressegesprächs im Pumpwerk Club. Mirco Wenzel ist seit fast einem Jahr Leiter des Bereichs Veranstaltungen und blickt auf 2018 zurück:

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Der Sternenhimmel im Dezember

Autor: Ulrich Beilfuß

 

Heute blicken wir auf den Sternenhimmel des Monats Dezember.

Mittlerweile zeigen sich am Abendhimmel die typischen Wintersternbilder. Das wohl eindrucksvollste unter ihnen, der Orion, ist jetzt schon ab 21 Uhr im Südosten vollständig über den Horizont geklettert, also dort, wo vormittags die Sonne scheint.Und eine Stunde später zeigt sich hier auch der hellste Fixstern unseres Firmaments, der funkelnde Sirius im Sternbild Großer Hund. Er ist nur knapp neun Lichtjahre entfernt.

Die Linie der drei Gürtelsterne des Orion zeigt nach rechts oben auf einen ebenfalls leuchtkräftigen hellen Stern. Es ist der rötlich erscheinende Aldebaran im Sternbild Stier, auch als „das rote Auge des Stiers“ bekannt.

Gleich über Aldebaran funkelt das Siebengestirn, die Plejaden. Im Fernglas bietet diese Sternenansammlung einen besonders faszinierenden Anblick.

Hoch über uns leuchtet ein riesiges „W“, das markante Sternbild Kassiopeia.

Drei Planeten sind mit bloßen Augen erkennbar: Der Mars ist nach Sonnenuntergang weiterhin auffälliges Gestirn am Südhimmel, also etwa dort, wohin die Satellitenschüsseln gerichtet sind. Unser äußerer Nachbar geht gegen Mitternacht unter. – Schwerer zu finden ist jetzt der Ringplanet Saturn. Noch bis zur Monatsmitte ist er in der Abenddämmerung tief über dem Südwesthorizont für eine knappe Stunde schwach erkennbar. – Unsere sonnennähere Nachbarin, die Venus, strahlt unübersehbar als Morgenstern. Derzeit geht sie um 4:30 Uhr am Südosthorizont auf.

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Sternbilder: Wir lassen uns täuschen

Autor: Ulrich Beilfuß

 

 

Die Sterne über uns sind unterschiedlich weit von hier entfernt. Das können wir so aber nicht erkennen, weil unsere Augen das Firmament nur zweidimensional abbilden, nämlich als Fläche einer Halbkugel. Unsere Wahrnehmung täuscht uns vor, dass alle Sterne gleichen Abstand von uns hätten. Wir nehmen deshalb die Sternbilder wie Zeichnungen auf einem Blatt Papier wahr. Wir glauben sogar, dass die Sterne einer Himmelsfigur eine kosmische Einheit bilden und in bedeutungsvoller Beziehung zueinander stünden.

Dass wir hier einer optischen Täuschung erliegen, lässt sich am Beispiel der „Cassiopeia“ zeigen. Das große Himmels-W steht jetzt hoch über uns, wie ein platter Blockbuchstabe ans Firmament geschrieben.

Doch reisen einmal zum Himmels-W, in Gedanken und mit Lichtgeschwindigkeit! Zuerst zum Eckstern oben rechts. Bis dorthin sind wir gemäß astronomischer Entfernungsmessung 55 Jahre unterwegs. Wäre aber der linke Nachbarstern unser Ziel gewesen, hätten wir gut viermal so lange reisen müssen, nämlich 230 Jahre. Doch es wird noch eindrucksvoller: Zum mittleren Stern der Cassiopeia würde die Reisezeit sogar 550 Jahre betragen. Der ist also zehnmal so weit entfernt wie unser erstes Reiseziel. Der obere rechte Eckstern des Himmels-W ist unserer Erde also viel näher als anderen Sonnen seines Sternbildes.

Wenn wir die Sternbilder in ihrer räumlichen Struktur wahrnehmen könnten, würden wir die meisten uns vertrauten Himmelsfiguren überhaupt nicht wiedererkennen. Doch dieses Wissen sollte keineswegs verhindern, uns weiterhin an den Sternbildern zu erfreuen.

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