Komet Wirtanen am Abendhimmel

Falls Petrus in diesen Tagen einmal den Wolkenvorhang öffnet, zeigt sich ein Komet am Abendhimmel. Allerdings kann der kosmische Gast mit der Bezeichnung 46P/Wirtanen nur unter sehr günstigen Beobachtungsbedingungen mit bloßen Augen erkannt werden, zumal in dieser Woche auch noch Mondlicht das Beobachten erschwert. Mit einem Fernglas ist der Komet dagegen auch von weniger geübten Astronomiefreundinnen und -freunden zu finden.Er zeigt sich als schwacher, kleiner, verschwommener Lichtfleck zwischen dem Siebengestirn und dem hellen Stern Capella im Sternbild Fuhrmann.

Und so können wir die Suche beginnen: Wenn der Wettergott uns gnädig gesonnen ist, sehen wir heute Abend weit links vom Mond den strahlend hellen Stern Capella, recht hoch am Südosthimmel. Mitten zwischen Mond und Fixstern erkennen wir dann eine kleine Sternengruppe, das Siebengestirn. Und eine gute Handbreit links vom Siebengestirn befindet sich heute Abend der Lichtfleck des Kometen.

In den folgenden Tagen wandert Wirtanen immer näher an den Fixstern Capella heran. Morgen Abend zum Beispiel steht er etwa in der Mitte der Strecke Siebengestirn-Capella und am Sonntagabend dicht unter dem hellen Stern.

Weil sich der Komet immer mehr von uns entfernt, wird er auch merklich lichtschwächer.

Am vergangenen Sonntag war der etwa einen Kilometer dicke kosmische Schneeball der Erde am nächsten. Das waren knapp zwölf Millionen Kilometer.

Radio Jade wünscht viel Erfolg bei der Suche nach 46P/Wirtanen, dem Weihnachtskometen.

Mangel an Spenderorganen könnte durch Schweineherzen kompensiert werden

Forscher des Universitätsklinikums München haben Pavianen genetisch veränderte Schweineherzen eingesetzt. Die Affen konnten damit bis zu einem halben Jahr leben. Die Mediziner halten es nun für durchaus möglich, Schweineherzen schon bald auch in Menschen zu verpflanzen, um so den Mangel an Spenderorganen zu beheben. Ulrich Beilfuß berichtet.

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Bedroht ein „Mega-Asteroid“ die Erde?

Autor: Ulrich Beilfuß

 

 

Zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Mars und Jupiter umrunden Hunderttausende kleinerer Himmelskörper die Sonne, die so genannten Asteroiden oder auch Kleinplaneten. Die Größen der meist unförmigen Steinbrocken liegen zwischen wenigen Metern und knapp eintausend Kilometern. Hin und wieder werden diese Überbleibsel aus der Entstehungszeit des Sonnensystems durch äußere Einflüsse auf neue Bahnen gelenkt, auf denen sie dann das Planetensystem durchqueren. Dabei können einige Kleinplaneten auch unserer Erde nahe kommen. Es gab auch schon Kollisionen.

Vor einem halben Jahr wurde wieder einmal ein solcher Querläufer entdeckt. Planetologen konnten schon bald errechnen, dass es in den nächsten einhundert Jahren zu zweiundsechzig Nahbegegnungen mit der Erde kommen wird. Die erste wird am 8. August 2023 stattfinden.

Einige Medien verstiegen sich daraufhin zu sensationslüsternen Weltuntergangsszenarien wie „Mega-Asteroid bedroht die Erde“. Doch erstens ist der kosmische Brocken mit nur 200 Metern Durchmesser alles andere als „mega“. Und zweitens schließen die Experten die Möglichkeit eines Zusammenstoßes des Asteroiden mit der Erde für diese und alle weiteren Annäherungen in den nächsten einhundert Jahren aus. Sie errechneten eine Einschlagwahrscheinlichkeit von eins zu dreißig Millionen, also praktisch von null.

Käme es dennoch zu einer Kollision, so wäre dies für einen begrenzten Bereich unseres Planeten zweifellos dramatisch. Doch eine Zerstörung des Erdballs, ein „Weltuntergang“, wäre keinesfalls zu befürchten.

Bürgerinitiative gründet sich in Hooksiel

Die Gemeinde Wangerland bietet zum Schwimmen und Baden außergewöhnlich viele Möglichkeiten. Strandbäder, das Wangermeer, die Friesland Therme und das Meerwasser Hallenwellenbad in Hooksiel. Das Brandungsbad ist derzeit Thema in den Ausschüssen der Gemeinde. Ein Umbau zum Freizeitzentrum soll geprüft werden. Etliche Nutzer laufen gegen diese Idee Sturm und gründeten gestern ü

im Saal des Bades die Bürgerinitiative zum Erhalt und zur Ertüchtigung des Hallenwellenbades Hooksiel. Mitinitiator Günther Schmöckel, freut sich über die rege Beteiligung:

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