Geologen entdecken Wasserflüsse im Erdinnern

In der Schule lernen wir, dass das Wasser auf unserem Planeten in einem ständigen Kreislauf zwischen Meer und Wolken zirkuliert. Doch es scheint, als müsste dieses Kapitel in den Lehrbüchern dringend erweitert werden. Geologen haben nämlich einen zweiten Wasserkreislauf tief in der Erde entdeckt. Ohne ihn würden die Ozeane austrocknen, sagen die Forscher. Näheres dazu erläutert Ulrich Beilfuß.

Geschäftsführende Direktorin am Klinikum stellt sich vor

Dr. Alexandra König ist Geschäftsführende Direktorin am Klinikum. Seit September ist sie dort aktiv und verspricht, dass Klinikum zu DEM Krankenhaus in der Region zu machen. Studiert hat sie in Mainz, dann hat sie in Hamburg gearbeitet, zuletzt als Oberärztin. Jetzt steht sie in Wilhelmshaven bereit um Menschen zu heilen. Als Geschäftsführende Direktorin des Chirurgischen Zentrums im Klinikum Wilhelmshaven.

 

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Winteranfang – warum eigentlich?

Autor: Ulrich Beilfuß

 

Morgen, am 21. Dezember, ist astronomischer oder kalendarischer Winteranfang! Beginnt nun die kältere Jahreszeit, weil unsere Erde jetzt vielleicht besonders weit von der Sonne entfernt ist? Dann wäre ja auf beiden Erdhalbkugeln zugleich Winter. Doch in Australien ist morgen Sommeranfang! Und die Erde ist auf ihrer leicht ellipsenförmigen Bahn unserem Muttergestirn ausgerechnet jetzt, zum Winterbeginn, 5 Millionen Kilometer  n ä h e r als im Sommer. Aber das macht gerade einmal drei Prozent der Gesamtentfernung Erde-Sonne aus und spielt beim Zustandekommen der Jahreszeiten einfach keine Rolle.

Nein, die Jahreszeiten verdanken wir einem kosmischen Zufall. Vor Milliarden von Jahren, in der Entstehungsphase des Sonnensystems, kollidierte unser Planet mit einem ziemlich dicken Brocken. Seitdem steht die Drehachse der Erde nicht mehr senkrecht auf der Umlaufbahn, sondern etwas schräg. Dadurch werden die beiden Erdhälften unterschiedlich stark von den Sonnenstrahlen getroffen, je nachdem, wo die Erde sich auf  ihrer Bahn um die Sonne gerade befindet. Seit Herbstbeginn neigt sich unsere Nordhalbkugel immer ein wenig mehr vom Zentralstern weg, so dass die Sonnenstrahlen immer flacher auftreffen. Und das verursacht eine spürbare Abkühlung.

Morgen, am 21. Dezember, erreicht die Sonne mittags ihren niedrigsten Stand. Diesen Tag nennen wir Winteranfang. Danach vergrößert sich der Einstrahlwinkel wieder. Wir sehen unser Muttergestirn auf immer höher verlaufendem Bogen über den Himmel wandern.

 

Weiße Weihnachten waren in Norddeutschland immer schon selten

Alle Jahre wieder ist es zu hören, dieses resignierende Seufzen, wenn es um weiße Weihnachten geht. Ach ja, die gab es früher doch viel häufiger..! – Aber stimmt das wirklich? Klimaforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht haben in langjährigen Wetteraufzeichnungen nachgeschaut und sich um die weißen Weihnachten in Norddeutschland gekümmert. Über die bemerkenswerten Ergebnisse berichtet Ulrich Beilfuß.

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Der “Abendstern” ist wieder da

Autor: Ulrich Beilfuß

 

Seit ein paar Wochen wird bereits im Abendrot eine Handbreit über dem Westhorizont ein Gestirn sichtbar, das mit zunehmender Dunkelheit immer strahlender erscheint. Hier leuchtet eindrucksvoll die Venus, unser sonnennäherer Nachbarplanet. Nach langer Zeit bezieht sie wieder als so genannter Abendstern am Westfirmament Position. Seit September vorigen Jahres hatte sie zunächst am Morgenhimmel Frühaufstehern geleuchtet, um nun nach längerer Sichtbarkeitspause wieder ihre Abendsternrolle zu spielen. Diese so unterschiedlichen Auftritte haben ihre Ursache darin, dass die Venus schneller um die Sonne kreist als unsere Erde. Auf ihrer Innenbahn bewegt sie sich deshalb bisweilen hinter uns, zieht an uns vorbei und macht sich dann wieder   v o r   uns davon.  So sehen wir die Nachbarin monatelang am morgendlichen Osthimmel leuchten und dann wieder für längere Zeit nach Sonnenuntergang im Westen.

Übrigens: Früher hielten die Menschen den Abend- und den Morgenstern für zwei verschiedene Gestirne. Die Griechen nannten den Morgenstern  “Phosphoros”, den “Lichtbringer”; der Abendstern wurde als “Hesperos” bezeichnet, griechisch “Abend” oder “Westen”.

Noch bis April wird die Hesperos-Venus mit weiter zunehmender Helligkeit am Abendhimmel strahlen. Derzeit geht sie bereits um zwanzig Uhr unter, Ende Dezember dann erst eineinhalb Stunden später.

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