Wilhelmshaven: Mensch entdeckt Magie

Die Natur ist schon etwas Magisches. Sei es der Nebel der sich morgens über die Deiche der Region legt, oder das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenleben zwischen Vögeln und Kleintieren im Watt. Der Nordwesten Niedersachsens bietet viele Möglichkeiten die Natur für sich zu entdecken – und das jetzt auch Kulturell! Unter dem Titel „Mensch entdeckt Magie“ haben Sie die Möglichkeit zusammen mit der Landesbühne Niedersachsen Nord und dem UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum die Magie von Mutter Natur kennenzulernen.

Mehr zum Themenjahr „Land der Entdeckungen“ und zu „Mensch entdeckt Magie“ erfahren Sie im Internet und Landderentdeckungen.de.

Lamya Kaddor neues Buch „Zum Töten bereit – Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen“

Eine wachsende Szene, gefährlich, sehr aktiv. Radikale Salafisten sprechen Jugendliche als „potenzielle Rekruten“ für den Dschihad an. In vielen deutschen Städten werden junge Leute „tagtäglich mit salafistischem Gedankengut infiltriert. Erfolgreich. Nachhaltig“. Das schreibt die Islamwissenschaftlerin und Religionslehrerin Lamya Kaddor in ihrem neuen Buch „Zum Töten bereit – Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen“. Kaddor kennt die Problematik, die Hintergründe von Radikalisierung, das Vorgehen der „Menschenfänger“ – zum Teil aus nächster Nähe.

Julian Czerwinski hat mit der Islamwissenschaftlerin und Religionslehrerin Lamya Kaddor über ihr neues Buch „Zum Töten bereit – Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen“ gesprochen. Nach Angaben des Verfassungsschutzes schließen sich sogar Kinder dem Dschihad in Syrien und im Irak an. Der jüngste aus Deutschland ausgereiste Minderjährige sei erst 13 Jahre alt gewesen. Bei der vergangenen Innenministerkonferenz im Dezember in Köln hatten die Ressortchefs verstärkte Prävention in den Fokus gerückt.

Es gibt sie! Einsteins Gravitationswellen

Autor: Ulrich Beilfuß

In der vergangenen Woche erfuhr die staunende Weltöffentlichkeit von einem gewaltigen Fortschritt der Astronomie: Die von Albert Einstein bereits vor fast einhundert Jahren vorhergesagten Gravitationswellen sind erstmals auf der Erde nachgewiesen worden.

Einstein ging davon aus, dass Gravitation, die zwischen Körpern wirkende Anziehungskraft, sich ähnlich wie Licht oder Funkwellen ausbreiten würde, also mit einer Geschwindigkeit von 300.000 Kilometern pro Sekunde. Und der geniale Theoretiker behauptete damals auch, dass Gravitationswellen von bewegten Körpern verursacht würden. Allerdings hielt Einstein sie für so schwach, dass man sie zumindest mit den damaligen technischen Mitteln nicht würde nachweisen können.

Nun haben Forscher mit modernster Technik erstmals Gravitationswellen wirklich erkannt. Und sie haben auch die in ihnen enthaltenen Informationen lesen können. Nämlich: Verursacht wurden diese Wellen durch die Kollision zweier Schwarzer Löcher, zweier gigantischer Massen, die sich zunehmend schneller umkreisten und schließlich miteinander verschmolzen.

Gravitationswellen besitzen Frequenzen von unter 10.000 Schwingungen pro Sekunde. Sie liegen damit im Hörbereich. Deshalb konnten die Wissenschaftler die Schwerkraftwellen in Schallwellen umwandeln und dadurch regelrecht mithören, wie die Schwarzen Löcher einander immer enger umkreisten und dann eins wurden. Dabei änderten sich Tonhöhe und -stärke bis zur abschließenden Unhörbarkeit. Auch die Massen der beiden Schwarzen Löcher ließen so sich bestimmen und ihre Entfernung von uns, nämlich 1,3 Milliarden Lichtjahre.

Gravitationswellen verhelfen den Astronomen zu einem physikalisch völlig neuartigen Beobachtungsmittel. War die Forschung bisher auf die Informationen angewiesen, die elektromagnetische Wellen wie etwa das Licht lieferten, so steht jetzt ein Medium zur Verfügung, das, von keiner Materie beeinflusst, den Weltraum unverändert durchdringt. Damit besteht auch die Hoffnung, endlich die großen Rätsel der Dunklen Materie und der Dunklen Energie zu lösen.

Drohnen suchen auf Waldwegen nach Vermissten

Menschen, die in Waldgebieten in Notsituationen geraten oder sich einfach nur verlaufen, sollen künftig mit Hilfe eigenständig navigierender Drohnen gefunden werden. Schweizer Forschern statten deshalb Quadrokopter mit einer künstlichen Intelligenz aus, die das autonome Fliegen in derart schwierigem Gelände ermöglicht. Ulrich Beilfuß berichtet.

Kulturtipp der Woche: „Die Elfen“

„Fantasy“ heißt eintauchen in mystische Welten, das Kennenlernen fremder Wesen, das Begleiten von Charakteren, auf ihrem Weg zum Helden. Unser Kulturtipp dieser Woche beschäftigt sich genau damit. Lasst euch von Fantastik- Autor Bernhard Hennen entführen, in die sagenhafte Albenmark, der Welt der Elfen.

Bernhard Hennens „Die Elfen“ ist der erste Teil einer inzwischen 13 Bände umfassenden Reihe, der jedoch in sich abschließend ist. Neben dem „Lied von Eis und Feuer“ und dem „Herrn der Ringe“ entfaltet Hennens Elfen-Reihe eines der größten Fantasy-Universen der modernen Literatur.

1 99 100 101 102 103 106