erlaubt per mail

Internationales Jugendtreffen in Wittmund

Einen Schüleraustausch in XXL-Format, den dürfen derzeit Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klasse der Alexander-von-Humboldt-Schule, also der Kooperativen Gesamtschule (KGS), in Wittmund erleben. Im Rahmen des Austausches findet derzeit das Internationale Jugendtreffen an der KGS statt. Heißt: Seit dem 19. August sind 37 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus den Partnerschulen aus Argentinien, Indonesien, Kenia und der Ukraine zu Gast. Gemeinsam mit ihren deutschen Austauschschülern machen Sie Projekte und Exkursionen zum Thema „Sauberkeit, Gesundheit, Gerechtigkeit: Wasser!“. Das Treffen steht unter dem Motto: „EUREKA! Schulen in globalem Dialog“. Vera Preiss hat die Jugendlichen und Lehrkräfte bei einem Fest der Kulturen in Wittmund besucht:

Am Montag (03.09.) heißt es Abschied nehmen. Dann machen sich die Gäste des Internationalen Jugendtreffens in der KGS Wittmund nach mehr als zwei Wochen wieder auf den Heimweg nach Argentinien, Indonesien, Kenia und in die Ukraine. Aber einige der deutschen Schüler stehen ja noch vor ihren Reisen in das Austauschland. Da fällt der Abschied vielleicht nicht ganz so schwer. Das Internationale Jugendtreffen hat übrigens schon zum zweiten Mal stattgefunden. Hoffentlich auch noch zum dritten Mal im kommenden Jahr – denn nichts braucht unsere Welt wohl grad mehr als den friedlichen Austausch.

Foto: KGS Wittmund

Radio Jade erlaubt

Gesundheitsreport 2018

[Wilhelmshaven/Friesland] Mit Statistiken ist es ja so eine Sache – es kommt immer drauf an, was genau erhoben wurde und wie man das interpretiert. Gestern (29.08.) hat die DAK in Wilhelmshaven ihren Gesundheitsreport 2018 vorgestellt. Für den Report werden die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgewertet, also fallen zum Beispiel Menschen raus, die für einen Fehltag nicht zum Arzt gehen. Auch Langzeiterkrankte können den Krankenstand nach oben treiben. Im regionalen Vergleich wurde außerdem zum Beispiel die Stadt Delmenhorst nicht einzeln betrachtet, Wilhelmshaven und Friesland wurden zusammengefasst. Einzelheiten von Vera Preiss:

 

Foto: Vera Preiss

 

erlaubt

Sportgala „Miteinander-Füreinander“

[Wilhelmshaven] Mit Sport nicht nur etwas für den Körper tun und Zuschauer unterhalten, sondern auch helfen. Das ist Ziel der Sportgala „Miteinander-Füreinander“ in Wilhelmshaven. Die Show in der Nordfrost Arena haben im Januar dieses Jahres neun Vereine aus der Stadt und aus Friesland aufgeführt. Über 2.000 Leute kamen, um die turnerischen, akrobatischen, tänzerischen und anderen Künste der Sportlerinnen und Sportler zu erleben. Über das Geld, was sie dabei in der Eingangskasse und an den Ständen mit Leckereien gelassen haben, freute sich der Verein ChaKa – Chancen für Kinder im Alltag. Ganze 3.000 Euro waren es. „Miteinander-Füreinander“ hat damit bereits zum dritten Mal dem guten Zweck gedient. Die Premiere fand im Januar 2016 statt. Annegret Mittmann hat die Veranstaltung damals ins Rollen gebracht. Sie hatte in der Flüchtlingshilfe mitgearbeitet und wollte den Angekommenen beim Deutsch lernen helfen:

Annegret Mittmann steckt gemeinsam mit den anderen Organisatoren schon wieder tief in der Planung. Am 20. Januar 2019 findet die vierte Ausgabe von „Miteinander-Füreinander“ in der Nordfrost Arena statt. Zehn Sportvereine haben schon zugesagt, zwölf sollen es noch werden. Die Erlöse gehen im kommenden Jahr an das „alpha-Netz Wilhelmshaven“ – ein Projekt, das Menschen unterstützt, die nicht gut lesen und schreiben können. 1.000 Euro sollen außerdem in die Aktion „Sportkids“ fließen. Dabei bekommen nach einem Losverfahren zehn Kinder für ein Jahr lang die Mitgliedschaft in einem Sportverein geschenkt. In der Hoffnung, dass die Kinder in den Vereinen bleiben wollen. Auch bei „Miteinander-Füreinander“ ist das Werben natürlich ein Ziel, so Mitorganisator Rolf Oppenländer:

Rolf Oppenländer wird auch im Januar wieder die Gala moderieren – in diesem Jahr befand er sich thematisch auf Schatzsuche durch die ganze Welt. Die kommende  Show wird unter dem Motto „Mission 2019 – die sportlich galaktische Reise ins Stadtjubiläum“ stehen. Denn sie leitet den 150. Geburtstag von Wilhelmshaven ein. Die Choreografien werden also spacig – am 20. Januar sehen Sie dann das Ergebnis in der Nordfrost-Arena. Wenn Sie die Veranstaltung auch jetzt schon unterstützen wollen und zusätzlich ein paar Eindrücke von der vergangenen bekommen möchten, dann können Sie sich einen Jahreskalender 2019 mit Fotos von „Miteinander-Füreinander 2018“ holen. Den bekommen Sie in der Geschäftsstelle des StadtSportBundes.

 

Foto: Vera Preiss

erlaubt

Meer Menschlichkeit

[Wilhelmshaven] In der Nacht zu Sonntag (26.08.) durften rund 150 Flüchtlinge ein Rettungsschiff der italienischen Küstenwache verlassen und an Land gehen. Zuvor waren sie nach ihrer Rettung im Mittelmeer tagelang durch die italienische Regierung auf dem Schiff in einem sizilianischen Hafen festgesetzt worden. Wegen Meldungen wie diesen wird derzeit diskutiert – Darf es überhaupt zur Debatte stehen, ob und wie ein Mensch in Seenot gerettet wird? Die klare Antwort heißt: Nein! Davon sind Alexander Westerman, Olaf Harjes und Ulf Berner überzeugt. Die drei Männer aus Wilhelmshaven und Friesland haben daher die Initiative „Meer Menschlichkeit“ gegründet. Vera Preiss hat mit ihnen gesprochen.

Die Initiative „Meer Menschlichkeit“ plant für kommende Woche Sonntag (09.09.) die Bildung einer Menschenkette auf dem Deich als Zeichen für die Rettung in Seenot geratener Flüchtlinge im Mittelmeer. Treffpunkt ist um 14 Uhr in Dangast am Alten Hafen.

 

Foto: Vera Preiss

Radio Jade erlaubt

Vortrag: Das Traditionsverständnis der Bundeswehr

Im Frühjahr 2017 hatte der Fall des rechtsextremen Soldaten Franco A. Diskussionen über den Umgang der Bundeswehr mit ihren Traditionen und besonders der Wehrmacht entfacht. Im Mai vergangenen Jahres hatte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen dann eine Überarbeitung des Traditionserlasses angekündigt. Diese sei notwendig, weil die Bundeswehr von heute mittlerweile eine andere geworden sei als vor mehr als 35 Jahren. Seit 1982 hatte die vorherige Version des Erlasses gegolten. Ende März dieses Jahres hat von der Leyen dann den neuen unterzeichnet. Der war gestern (23.08.) Thema im Gorch-Fock-Haus in Wilhelmshaven. Kai Samulowitz hat dort auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. einen Vortrag über das neue Traditionsverständnis der Bundeswehr gehalten. Er ist Oberstleutnant und Referent für politische Bildung bei der Bundeswehr. Vera Preiss hat mit ihm gesprochen:

1 2 3 188