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Landkreis Friesland bereitet Impfzentrum vor

Die niedersächsische Landesregierung hat gestern (19.11) zusammen mit dem Landkreistag ein Konzept zum Aufbau von Corona-Impfzentren vorgestellt. Bis zum April kommenden Jahres sollen demnach 60 Zentren im ganzen Land entstehen. Die Zuständigkeit der Landkreise umfasst dabei die Errichtung, Ausstattung und Ausrüstung des Zentrums. Im Landkreis Friesland laufen bereits die ersten Vorbereitungen und dazu werden geeignete Gebäude in der Region besichtigt. Frieslands Landrat Sven Ambrosy hat uns im Videogespräch erklärt, was bei der Auswahl des richtigen Zentrums wichtig ist:

Die Impfzentren sollen nämlich für alle leicht zugänglich sein. Zudem sollen mobile Teams in den Krankenhäusern und Pflegeheimen eingesetzt werden, um vor Ort Impfungen durchzuführen. Dabei muss auch daran gedacht werden, dass es nicht mit einer Impfung getan ist, denn nach zwei bis drei Wochen muss die zweite Impfung erfolgen. Ansonsten wäre die Wirksamkeit nicht sicher. Deswegen wird die Terminvergabe unter anderem über eine Onlineplattform vom Land stattfinden. Doch nicht nur dafür ist das Land Niedersachsen zuständig, so Ambrosy:

Die kleinste bislang bekannte Charge beinhaltet 1.000 Impfstoffe. Dadurch werden etwa 35 Ärzte benötigt, um diese Menge innerhalb eines Tages zu verbrauchen. Das stellt besonders für die Inselgruppen eine Schwierigkeit dar. Wie dabei vorgegangen werden soll, ist allerdings noch nicht geklärt. Wir hier bei Radio Jade werden Sie dazu auf dem Laufenden halten.

Foto: Markus Pettelkau

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Landkreis Friesland bemüht sich um Impfzentrum

[Friesland] Im Landkreis Friesland laufen bereits die ersten Vorbereitungen für die Impfzentren und mobilen Teams. Die niedersächsische Landesregierung hat jetzt zusammen mit dem Landkreistag ein Konzept zum Aufbau von Corona-Impfzentren vorgestellt. Dazu werden geeignete Gebäude in der Region besichtigt. Wegen der anspruchsvollen Voraussetzungen, die diese erfüllen müssen, kommen besonders Stadthallen und Veranstaltungszentren in Frage. Frieslands Landrat Sven Ambrosy sieht die Umsetzung des Konzeptes als eine Herausforderung:

Foto: Pixabay

Zu Besuch bei der Igelstation

Nachts huschen sie mit ihrem Stachelpelz und kleinen, aber schnellen Schritten durchs Gebüsch, immer auf der Suche nach Nahrung oder einen Unterschlupf- die Igel. Ihr Speiseplan ist vielfältig und reicht von Insekten, Regenwürmern und Schnecken bis hinzu Fröschen und Mäusen. Doch schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot für Igel deutlich knapper. Die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen noch weiter an Gewicht zuzulegen. Wenn die Igel bei diesen Vorgängen gestört werden, kann dies für sie lebensbedrohlich sein. Deswegen haben sich vor einigen Jahren Igelstationen in Voslapp und Accum gebildet. Sam Bühren mit den Einzelheiten:

Inklusion Marinearsenal

„Vielfalt leben!“ im Arsenal

Bereits 2013 ist das Programm „Vielfalt leben“ der Gesellschaft Paritätischer Sozialarbeit, kurz GPS gestartet. Seitdem haben mehr als 120 Beschäftigte der Werkstätten dadurch einen dauerhaften Arbeitsplatz in Betrieben gefunden, den sie sich selbst ausgesucht haben. Seit August haben zwei ehemalige Mitarbeitenden der Werkstätten im Marinearsenal in Wilhelmshaven angefangen. Dabei ist die Idee für das Projekt im Arsenal vor gut einem Jahr entstanden. Angefangen hat es dann mit einem Gespräch mit dem Projektleiter der GPS Sigfried Alt, sagt der Inklusionsbeauftragte Christian Tibbe:

Diese Liste wurde dann an die GPS weitergeleitet, damit Interessenten gesucht werden konnten. Nach kurzer Zeit hat sich Marcel Hackbart für den Bereich der Fahrbereitschaft entschieden und ist nun für die Dienstfahrzeuge zuständig. Auch Anna Helen Wippich ist seit drei Monaten am Arsenal. Sie ist für die Registratur eingesetzt und fühlt sich dort sehr wohl:

Dabei ist dies nicht selbstverständlich. So mussten einige Kollegen und Kolleginnen zuerst eine gewisse Hemmschwelle überwinden. Die Inklusion hat dennoch problemlos geklappt, sagt Christian Tibbe. Er ist als Inklusionsbeauftragter im Arsenal dafür zuständig, dass die beiden neuen Mitarbeitenden sich wohlfühlen.

Damit zukünftig mehr Inklusion statt Integration stattfinden kann, sollen auch noch weitere Beschäftigte der GPS durch das Projekt „Vielfalt Leben“ eine Chance bekommen im Arsenal auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Foto: Sam Bühren

Marinearsenal Wilhelmshaven unterstützt Programm der GPS

[Wilhelmshaven] Das Marinearsenal Wilhelmshaven unterstützt das Programm „Vielfalt leben“ der GPS Wilhelmshaven. Dadurch ist es gelungen, dass zwei Menschen aus den GPS Werkstätten nun im Arsenal arbeiten können. Beide Mitarbeitende sind seit knapp drei Monaten in der Registratur und der Fahrbereitschaft tätig. Der Inklusionsbeauftragte im Arsenal Christian Tibbe ist mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden:

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