Novavax-Impfstoff nicht übermäßig gefragt

Wenn wir in diesen Tagen über das Corona-Virus sprechen, dann geht es dabei wohl fast immer um die geplanten Lockerungen. In der vergangenen Woche hatte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) den Stufen-Plan für kommende Woche vorgestellt, der mit dem Ende der meisten Maßnahmen am 20. März enden soll. Frieslands Landrat Sven Ambrosy begrüßt die Beschlüsse. Über manche Sachen könne man sicherlich diskutieren, aber grundsätzlich sei es an der Zeit für Lockerungen – und das nicht nur aus Gründen des Infektionsschutzes, so Ambrosy:

Das Hauptargument seien aber die verhältnismäßig geringen Hospitalisierungsmaßnahmen in Friesland, Niedersachsen und ganz Deutschland. Durch die Lockerungen könnten dann auch langsam die ersten Veranstaltungen draußen stattfinden, so zum Beispiel die Osterfeuer in der Region. Doch das würde alles je nach Situation entschieden, so Ambrosy. Wenn es aber losginge, werde der Landkreis schnell reagieren können:

Bei aller vorsichtigen Freude auf den Frühling, scheint der Scheitelpunkt der Omikron-Welle in Friesland noch nicht erreicht zu sein. Das wichtigste und vor allem aktuell einzig Mittel gegen schwere Verläufe: Eine Impfung. Die werden aktuell nicht mehr so angenommen, daran hat auch das Angebot einer Impfung mit dem Proteinimpfstoff Novavax nichts geändert, so der Leiter des Friesländischen Corona-Stabs Christian Neumann:

Im März wird es ein niedersachsenweites Impf-Wochenende mit dem neuen Impfstoff geben. Auch hier sind zwei Dosen notwendig. Der Landkreis Friesland hat über die aktuelle Situation über das Corona-Virus informiert.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

erlaubt

Sturmtief „Zeynep“ sorgt für schweres Unwetter

[Wilhelmshaven/Wittmund/Friesland] Deutschland erwartet das nächste große Sturmtief „Zeynep“, das besonders in der Region und an der Küste mit schweren Orkanböen ankommen soll. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor extremen Orkanböen, die bis zu 140 km/h erreichen können. Die Warnung des DWD gilt von heute Nachmittag bis Samstagmorgen um 06 Uhr. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie meldet für das Hochwasser am Samstagmorgen eine Sturmflut, die Wasserstände sollen bis zu 2,50 Meter über dem Mittelwert liegen. Personen wird empfohlen wenn möglich das Haus nicht zu verlassen und Bereiche mit Bäumen wie Parks und Friedehöfe zu meiden. Auch der Bahnverkehr wird im Norden eingestellt, in Wilhelmshaven wird auch der Linienverkehr ab 18 Uhr eingestellt.

Fregatte „Bayern“ kehrt aus Einsatz zurück

[Wilhelmshaven] Heute (18.02) wird die Fregatte „Bayern“ wieder aus dem Einsatz zurückkehren. Das Schiff der deutschen Marine war auf einer Präsenz- und Ausbildungsfahrt im Indo-Pazifik unterwegs. Rund sieben Monate war die 180-köpfige Besatzung im Einsatz. Die Fregatte war entsandt worden, um im Indo-Pazifik und auch im südchinesischen Meer Präsenz zu zeigen. Die „Bayern“ war das erste deutsche Kriegsschiff in fast 20 Jahren, das in die Region geschickt wurde. Außerdem führten die Soldat*innen gemeinsame Übungen mit Partnerstreitkräften durch. Das Schiff wird heute gegen Nachmittag den Wilhelmshavener Marinestützpunkt erreichen.

Foto: Olga Thomashoff/Radio Jade

erlaubt, keine Nennung nötig

Land Niedersachsen fördert Musikkultur

[Hannover/Oldenburg] Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert die Musikkultur in Niedersachsen. Insgesamt werden Förderungen in Höhe von 600.000 Euro vergeben. Insgesamt werden 31 Musikprojekte und Festivals sowie Nachwuchschöre und Ensembles gefördert. Musik bringe die Menschen zusammen, so Björn Thümler, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur. Die geförderten Projekte zeichneten sich durch eine hohe künstlerische und kreative Qualität aus. Aus der Region werden Projekte aus Oldenburg gefördert – so zum Beispiel die Stadt Oldenburg für die Lange Nacht der Musik mit 18.000 Euro und der Verein Musik für Kinder Oldenburg e.V. für das Oldenburger Kindermusikfestival on tour mit insgesamt 10.000 Euro.

Foto: Annika Kaehler/ Radio Jade

ERLAUBT, kam auf anfrage per mail

Neues Fahrgastinformationssystem in der Verkehrsregion Ems-Jade

[Friesland] Die Verkehrsregion Ems-Jade (VEJ)  plant in Zusammenarbeit mit den regionalen Verkehrsunternehmen, das Angebot des ÖPNV zu verbessern. Unter anderem in Wittmund, Friesland und Wilhelmshaven soll es mehr Fahrtenangebote und mehr barrierefreie Haltestellen geben. Außerdem wird ein Fahrgastinformationssystem eingeführt, das Fahrgäste in Echtzeit über die Ankünfte von Bus und Bahn informieren soll. Zudem sollen über Smartphone Verspätungen oder Störungen abgerufen werden können. Dazu werden rund 300 Fahrzeuge des VEJ mit der entsprechenden technischen Infrastruktur ausgestattet. In einem nächsten Schritt werden Bildschirme an ausgewählten Haltestellen platziert, so die VEJ. Das Land Niedersachsen fördert die Ausstattung von 140 Haltstellen.

Bildquelle: Verkehrsverbund Ems- Jade

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