erlaubt

Ratssitzung in Wilhelmshaven

Die Stadt Wilhelmshaven soll ein Konzept zur Verringerung von Plastikabfällen bei städtischen Veranstaltungen erstellen. Das hat der Rat der Stadt gestern (14.2.) beschlossen. Als Küstenstadt stehe Wilhelmshaven besonders in der Verantwortung gegenüber der Umwelt, so die Begründung der Gruppierung „Grün-Unabhängig-Sozial“. Den Plastikkonsum auf ein Minimum zu reduzieren sei ein Weg, dem globalen Müllproblem entgegen zu wirken. Zudem gebe diese Maßnahme der Stadt ein positives Image. Allein beim Wochenende an der Jade im vergangenen Jahr seien beispielsweise vierzehneinhalb Tonnen Müll entstanden. Bis September soll nun ein Konzept vorliegen. Welche weiteren Entscheidungen der Rat getroffen hat, erfahren sie von Markus Pettelkau:

ERLAUBT, telefonische gehnehmigung an markus durch kamires

Kernkraftwerk Unterweser wird demontiert

[Esenshamm] Das ehemalige Kernkraftwerk Unterweser wird demontiert. Das Werk in der Wesermarsch war bis 2011 in Betrieb und galt als eines der leistungsfähigsten weltweit. Nun ist die Abbau-Genehmigung erteilt worden. Der Rückbau soll nach Angaben von Kraftwerkbetreiber PreussenElektra rund 13 Jahre dauern. Den Berechnungen nach müssen insgesamt 675.000 Tonnen Material entsorgt werden. Rund 90 Prozent davon können dem Wertstoffkreislauf erneut zugeführt werden.

ERLAUBT

Sachbeschädigung an Esenser Schule

[Esens] Unbekannte haben in Esens an einer Schule in der Walpurgisstraße randaliert. Dabei haben sie einen Schaden im vierstelligen Bereich verursacht. Sie beschädigten LED-Strahler, zwei Türen und Kunststoffbänke auf dem Schulgelände. Die Tatzeit liegt zwischen Sonntagabend und Montagmorgen. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04971 92718110.

ERLAUBT

Thales baut weiter auf Standort Wilhelmshaven

[Wilhelmshaven] Der Technologiekonzern Thales bleibt weiter an seinem Standort in Wilhelmshaven. Die Unternehmensführung hat heute (06.02.) den Mietvertrag mit der Stadtverwaltung für das Gebäude am Südstrand um weitere 15 Jahre verlängert. Das Gebäude soll nun modernisiert werden, so Christoph Hoppe, Vorsitzender der Geschäftsführung Thales Deutschland:

Derzeit sind 80 Mitarbeiter in Wilhelmshaven angestellt. Acht weitere Stellen will das Unternehmen nun besetzen. Thales entwickelt Softwaresysteme für die Marine. Mitte 2016 hatte das Unternehmen angekündigt, die Marinekompetenzen in den Standort Kiel zu verlagern. Nun bleibt Thales aber, da die Bundesregierung vergangenen September angekündigt hat, fünf Korvetten für die Marine bauen zu lassen.

 

Foto: Niklas Riebensahm

ERLAUBT

Biberplage an Deichen

[Esens] Die Deich- und Sielachten Esens-Dornum fürchten um die Sicherheit ihrer Deiche. Grund für die Sorge sind Nutrias. Die Biberart hat sich in den vergangenen Jahren bis in die Region ausgebreitet und gräbt tiefe Höhlen in die Deiche. Bei den Nutrias handelt es sich um eine aus Südamerika eingewanderte Art, die hier keine natürlichen Feinde hat. Seit 2017 gibt es sie auch auf der ostfriesischen Halbinsel. Die Biber werden bis zu einem Meter lang und können rund 10 Kilogramm wiegen. Zudem vermehren sie sich rasend schnell. Durch ihre Größe seien auch die Tunnel der Tiere dementsprechend groß und würden immer mehr zu einer Gefahr für die Deiche, so Experten.

 

Foto: Serafia Johansson

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