ERLAUBT; kam per pm

Polizeiinspektion will mehr Prävention erarbeiten

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland hat es in ihrem Bereich mit einem besonderen zweigeteilten Bezirk zu tun. Zum einen gibt es den Landkreis Friesland mit einem geringen, unauffälligen Kriminalitätsaufkommen. Zum anderen ist da die Stadt Wilhelmshaven mit einem auch für städtische Verhältnisse großem Kriminalitätsaufkommen. In jüngerer Zeit kommen noch neue Gefahrenherde auch für kleinere Städte dazu, so Jörn Kreikebaum, Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland:

Um dem Alltagsverbrechen entgegen zu wirken ist eine gute Präventionsarbeit notwendig. Um dies zielgerichtet zu tun, ist es notwendig, dass die Polizei genau weiß, welche Bereiche einer Stadt gesellschaftlich häufiger mit Problemen konfrontiert ist und welche weniger. Das zu untersuchen nennt sich Sozialraumanalyse und soll dabei helfen, dass sich die Einwohner einer Stadt sicherer fühlen. In Wilhelmshaven ist eine solche Studie zuletzt vor fünf Jahren durchgeführt und angewandt worden. Ein Zeitraum, in dem sich viel verändert haben könnte. Daher könnte die Studie im kommenden Jahr neu aufgelegt werden, sagt Jörn Kreikebaum, Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland:

Aber nicht nur die direkte Präventionsarbeit soll in der Region verstärkt werden. Auch der Kontakt vor allem mit jüngeren Bürgern soll verbessert werden. Zum Beispiel durch Präsenz in den sozialen Netzwerken: So soll ein Twitter-Account eingerichtet werden.

Es gibt also ein paar Neuerungen bei der hiesigen Polizei im kommenden Jahr. Zudem wird im Frühjahr die neue Kriminalstatistik veröffentlicht.

Bildquelle: Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland

ERLAUBT, Termin

Sonderausstellung „Weil wir Mädchen sind“

Was ist das Leben eines Menschen wert? Eigentlich ist es unbezahlbar – jedes einzelne Leben. Es gibt allerdings Länder, da ist das Leben insbesondere von Frauen weit weniger wert als das eines Mannes. In Saudi Arabien, Indien oder auch Mali werden gerade in ländlichen Regionen schon junge Mädchen als Freiwild angesehen. Auf diese beklemmende Situation möchten das Wattenmeer Besucherzentrum in Wilhelmshaven und Plan Deutschland mit einer Sonderausstellung hinweisen und aufklären: „Weil wir Mädchen sind – Mädchenwelten in Afrika, Asien und Südamerika“.

„Weil wir Mädchen sind – Mädchenwelten in Afrika, Asien und Südamerika“ ist ab sofort im Wattenmeer Besucherzentrum zu sehen. Der interaktive Rundgang wendet sich an Kinder ab acht Jahren sowie Erwachsene.

Fotos: Markus Pettelkau

erlaubt

Friesländische Kreisumlage weiter in der Kritik

[Jever] Die Kommunen im Landkreis Friesland sind unzufrieden mit der Senkung der Kreisumlage auf 50 Punkte. Diese hatte der Landkreis vorgeschlagen. Kreisumlagen zahlen Kommunen, um den Finanzbedarf eines Landkreises ganz oder teilweise zu decken. Die Städte und Gemeinden in Friesland fordern eine deutliche Entlastung, da der Landkreis in Geld schwimmt, sagte ein Bürgermeister gegenüber dem Jeverschen Wochenblatt. Alle friesländischen Bürgermeister wollen sich in einem Pressegespräch am Dienstag vor dem Finanzausschuss des Kreistages zur Situation äußern. Die Diskussion um die Kreisumlage schwelt bereits seit Anfang des Jahres.

 

Foto: Markus Pettelkau

Silberne Olga geht nach Wittmund

[Wittmund] Der landwirtschaftliche Familienbetrieb Rothert aus Wittmund hat den zweiten Platz unter den „Besten Milcherzeugern Niedersachsens“ belegt. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast überreichte den Landwirten daher am vergangenen Freitag (08.12.) die sogenannte „Silberne Olga 2017“. Dazu gab es ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Mit dem Milchlandpreis ehrt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft die nach ihrer Beurteilung fünfzehn besten der 8.900 Milcherzeuger Niedersachsens. Basis für die Beurteilung ist unter anderem die Nachhaltigkeit bei Fütterung, Tierhaltung und Tiergesundheit.

ERLAUBT

Gedenken an verstorbene Kinder

Jedes Jahr sterben allein in Deutschland rund 20.000 Kinder und junge Erwachsene. Und überall bleiben trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde zurück.

Deshalb gibt es in jedem Jahr am 2. Sonntag im Dezember, also am kommenden Sonntag eine einzigartige Aktion: Überall auf der Erde stellen Betroffene brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in einer Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle wie ein Ring die ganze Welt umzieht. Jedes Licht im Fenster steht dafür, dass die gestorbenen Kinder das Leben erhellt haben und sie nie vergessen werden. In vielen Gedenkgottesdiensten wird der verstorbenen Kinder gedacht.

Die Evangelische Familien-Bildungsstätte Friesland-Wilhelmshaven beteiligt sich mit einem Gedenkgottesdienst an dieser Aktion. Am Sonntag wird Vikarin Natascha Faull mit allen Interessierten in der Christus- und Garnisonkirche in Wilhelmshaven um 19 Uhr einen speziellen Gottesdienst feiern. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Gespräch im Gemeindehaus gegenüber der Kirche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fotos oder andere Erinnerungen dürfen natürlich mitgebracht werden.

 

Foto: Fabian Metzner

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