ERLAUBT

Betongemisch kippt auf Auto

[Jever] Am Mittwochvormittag (22.8.) hat ein Betonmischer auf der B210 in Höhe der Ausfahrt Jever-West ein Teil seiner Ladung verloren. Dabei ist eine nicht unerhebliche Menge flüssiges Betongemisch auf den Frontbereich des dahinterfahrenden Autos gefallen. Der Fahrzeugführer setzte die Fahrt mit dem Betonmischer allerdings fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht nun den LKW Fahrer. Zeugen, die den Vorfall oder das Fahrzeug beobachten konnten, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Nummer 04461/92110 zu melden.

Erlaubt

4.400 Kubikmeter Gas entwichen

[Etzel] Ende Juli sind im Kavernenfeld Etzel 4.400 Kubikmeter Gas entwichen. Da teilt die Landtagsabgeordnete der Grünen Meta Janssen-Kucz mit. Grund dafür sei ein Fehlalarm gewesen. Janssen-Kucz kritisiert, dass die Sicherheitssysteme der Kavernen im Schadensfall bis zu 53.000 Kubikmeter Gas direkt angeben kann. Die Landtagsabgeordnete will nun an dem Thema dranbleiben, um die möglichen Gefahren der Zwischenfälle weiter aufzuklären.

 

Quelle: STORAG ETZEL

ERLAUBT; kam per pm

Kein Verkauf von Hochprozentigem an Minderjährige im Wangerland

[Wangerland] Im Wangerland wurde bei Testkäufen erstmalig kein hochprozentiger Alkohol an Minderjährige verkauft. Alle Verkäuferinnen und Verkäufer in 13 überprüften Geschäften, Tankstellen und Kiosken haben sich an die Vorschriften gehalten. Das Jugendamt des Landkreises Friesland, das Ordnungsamt der Gemeinde Wangerland und der Präventionsbeauftragte des Polizeikommissariats Jever hatten die Testkäufe mit einer 16-Jährigen durchgeführt. Es sei ein tolles Ergebnis, das nicht zu toppen ist, lobt die Pressesprecherin der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland das Ergebnis.

 

Bildquelle: Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland

Diakonie-Sozialstation Wangerland ist Zahlungsunfähig

[Hohenkirchen] Die Sozialstation Wangerland hat Insolvenz angemeldet. Das hat die Diakonie im Oldenburger Land jetzt mitgeteilt. Grund für die Zahlungsunfähigkeit sei die langjährige wirtschaftlich knappe Refinanzierung durch die Kassen. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, dass eine Diakonie-Sozialstation insolvent ist. Grund für die wirtschaftlich schwierige Situation sei vor Allem die Entfernung zu den Patienten im ländlichen Raum. Die langen Wegstrecken, die dabei zurückzulegen waren, werden von den Kranken- und Pflegekassen nicht gesondert vergütet. Außerdem sei es aufgrund des Fachkräftemangels schwierig, Personal zu finden, das bereit sei, zu den notwendigen Zeiten für eine kleine Station auf dem Land zu arbeiten. Zudem sei absehbar, dass nicht mehr genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen werden, um Leistungen der Kranken- und Pflegekassen zu erbringen. In Abstimmung zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter und der Geschäftsführung wird der Geschäftsbetrieb vorläufig fortgeführt.

 

Bildquelle: www.dw-ol.de

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